Strategische Leitlinien für den Wissenstransfer am MfN

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Folgender Beschluss liegt vor: "Der Lenkungskreis stimmt den im Treffen am 6. Juni 2018 von Eva Patzschke vorgestellten Wissenstransfer-Leitlinien zu, da sie eine geeignete Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen zur Umsetzung der Wissenstransferstrategie bilden."

Wir teilen das Wissen des Museums offen mit der Gesellschaft.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wissen des Museums, Expertenwissen, Kompetenzen, Ergebnisse und Prozesswissen werden bestmöglich für Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft verfügbar gemacht, mit dem Wissen außerhalb des Museums ausgetauscht und weiterentwickelt. Dafür werden Transfer-Möglichkeiten mit dem breiten Spektrum der Wissenschaftskommunikation, der Beratung und der Anwendung von Wissen, von Dialog und Partizipation, von Open Science und Citizen Science zum Wissensaustausch mit den Zielgruppen genutzt und ausgebaut.

Wir denken Wissenstransfer bei unserer Forschung und Arbeit von Anfang an mit.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Forschungsprojekten, aber auch aus Aktivitäten des Museums ergeben sich häufig Ansätze zur Beantwortung gesellschaftlicher Fragen. Wissenstransfer lässt sich dabei umso besser planen und umsetzen, je früher Ideen entwickelt werden, wie das Wissen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur genutzt werden kann. Schon bei der Planung von Forschungs- und Museumsaktivitäten, während des Arbeitsprozesses, aber auch nach Abschluss eines Vorhabens wird geprüft, wie das Wissen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur genutzt werden kann. Dabei spielt auch die Einbeziehung von Impulsen von außen eine wichtige Rolle, die zum besseren Verständnis gesellschaftlicher Fragen beitragen und neue Wege der Informationsvernetzung und Wertschöpfung eröffnen.

Wir gestalten aktiv den Dialog mit unseren Zielgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wissenschaftliche Arbeit am Museum erfolgt im Dialog mit den Menschen. Hierzu werden einerseits Impulse und Erwartungen aus der Gesellschaft aktiv aufgenommen. Andererseits wird die Forschung für die Gesellschaft noch sichtbarer gemacht. Es ist wichtig, dass das Museum als Kompetenzzentrum für Bio- und Geowissenschaften sowie für Wissenstransfer und Partizipation die großen gesellschaftlichen Herausforderungen kennt und versteht, um einen Beitrag zur Lösung leisten zu können. Daher ist es ebenso wichtig, dass das Museum den Dialog mit Gruppen insbesondere auch außerhalb der Wissenschaft vertieft und diese Gruppen an der Forschung partizipieren lässt, um die von der Gesellschaft gestellten Anforderungen an die Forschung zu berücksichtigen. Ein Dialog ist nur dann möglich, wenn das Wissen aus allen Forschungsbereichen so aufbereitet wird, dass es von den adressierten Zielgruppen auch verstanden wird. So können durch exzellente Forschung und Transferaktivitäten Antworten auf relevante Fragen erarbeitet und die Sichtbarkeit der Aktivitäten am Museum erhöht werden.

Wir nutzen am Museum vorhandenes Wissen bei Wissenstransferaktivitäten effizient und übergreifend aus.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenstransfer ist ein Leitthema am Museum. Als Kernaufgabe wird er in vielen Arbeitsbereichen bereits professionell und zielgruppenspezifisch geplant und umgesetzt. In anderen Arbeitsbereichen kann Wissenstransfer noch ausgebaut werden. Um die Wissenstransfer-Prozesse effizienter zu gestalten und die Qualität bei der Planung und Durchführung von Wissenstransferaktivitäten weiter zu verbessern, gilt es, die Erfahrungen intern auszutauschen und Wege zu gestalten, um das bereits vorhandene Wissen zum Wissenstransfer besser verfügbar zu machen, sodass alle Beteiligten hiervon profitieren können. Zudem sind neue Formate, Strukturen und transparente Vorgehensweisen zu entwickeln, um die MitarbeiterInnen zu sensibilisieren, zu informieren und zu beteiligen und um die bereichsübergreifende Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Wir fördern eine Kultur, in der Wissenstransfer aktiv betrieben und gelebt wird.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein nachhaltiger Wissenstransfer erfordert eine Kultur, in der das Engagement für Wissenstransfer für alle attraktiv ist. Hierzu sind im Museum geeignete Bedingungen erforderlich. Die transparente Kommunikation von Wissenstransfer-Zielen, Strategie und Leitlinien im Haus stellt dabei einen ersten Schritt dar, um einen Orientierungsrahmen zu geben und die MitarbeiterInnen für den Transfer zu sensibilisieren. Aber auch die Anerkennung von und die Verantwortung für Wissenstransferaktivitäten spielen dabei eine wichtige Rolle, damit die MitarbeiterInnen den Transfer als wichtig erachten und sich aktiv beteiligen. Dieser Ausbau der Wissenstransferkultur am Museum ist eine Voraussetzung dafür, dass Wissenstransfer als integraler Bestandteil der Forschungs- und der Vermittlungsarbeit weiter gestärkt werden kann.

Wir verankern Wissenstransfer systematisch in der Organisation unseres Hauses.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenstransfer ist ein integraler Bestandteil der Aktivitäten des Museums. Damit Informationen zum Transfer und zu dessen Unterstützung systematisch noch besser gebündelt werden, wird er organisational langfristig im Haus verankert. Auf diese Weise wird den MitarbeiterInnen ermöglicht, eine beständige Förderung und Unterstützung für Wissenstransferaktivitäten zu erhalten und eine andauernde Transparenz der Aktivitäten zu gewährleisten. Der Erfolg von Wissenstransfer kann auf diese Weise zusammengeführt und sichtbarer gemacht werden.

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Wissenstransfer-Strategie


Diese Seite wurde zuletzt am 19. Februar 2019 um 12:02 Uhr bearbeitet.